Thiebauthschule Ettlingen Grundschule
Thiebauthschule EttlingenGrundschule

Winterferien bis Osterferien

Besuch in der Kläranlage

Nachdem in den dritten Klassen in den letzten Wochen das Thema „Wasser“ ausführlich behandelt worden war, besuchten die Klassen 3b und 3c die Verbandskläranlage in Neuburgweier. Nach einer kurzen Busfahrt musste noch ein Fußweg durch den Wald zurückgelegt werden, ehe das Klärwerk erreicht war. Dort angekommen begrüßte Herr Ebeling die Schüler und zeigte ihnen die Anlage: Zunächst wird das Wasser durch den Rechen, an dem bereits der gröbste Schmutz hängen bleibt, ins Vorklärbecken geleitet, danach fließt es ins Belebungsbecken. Dort wird der Schmutz mit Hilfe von Bakterien zersetzt, dazu wird das Becken mit Sauerstoff „belebt“. Die Kinder staunten nicht schlecht, als Herr Ebeling erklärte, dass man im Belebungsbecken nicht schwimmen könne, selbst nicht mit Rettungsreifen, da der Sauerstoff jeglichen Auftrieb verhindere. Eine Ente, die vor einiger Zeit versehentlich in das Becken geriet, ertrank darin.

Der Schlamm und die Bakterienreste werden in den Faulturm geleitet, wo sie mehrere Wochen vor sich hin faulen. Kein Wunder, dass es an der Stelle, wo der Faulschlamm ins Becken abgelassen wurde, besonders streng roch! Mit großen Bürsten, die einer riesigen Zahnbürste ähneln, werden Algen vom Nachklärbecken geschrubbt, bevor das gereinigte Abwasser wieder in den Kanal geleitet wird. Sodann wird der abgesetzte Klärschlamm über eine Förderschnecke auf ein Förderband transportiert, wo er anschließend gepresst und in Würfelform in einen Container gekippt wird.

Für die beiden Klasse war dieser Ausflug sehr interessant und lehrreich. Vielen Dank an Herrn Ebeling für die Führung!

Hilfsbereitschaft groß geschrieben!

Diese Woche beschäftigten sich die Kinder der Klasse 2b mit dem Thema „Auge“. Die Augenärztin Frau Dr. Schubert kam dazu in die Klasse und sprach mit den Kindern über Aufbau, Funktionsweise des Auges. Es wurden kleine Versuche gemacht, eine Fibel für blinde Kinder gezeigt und sie ließ die Kinder erleben, wie es für Blinde ist, Ball zu spielen. Sie sprach auch über die Bedeutung des Sehens können und stellte zusammen mit der Klassenlehrerin die Initiative der Christoffel Blindenmission vor. Diese bittet um finanzielle Unterstützung zur Bekämpfung der Flussblindheit in Afrika. Eine Dosis eines bestimmten Medikamentes bewahrt einen Menschen ein Jahr lang vor Blindheit. Und das kostet gerade mal so viel wie eine Kugel Eis: nur einen Euro.

Die Kinder waren so beeindruckt von der Möglichkeit zu helfen. Sie spendeten selbst und sammelten eifrig in ihren Familien, bei Freunden und Nachbarn, so dass nach nur drei Tagen bereits 273 Euro zusammen kamen. Eine großartige Hilfsbereitschaft, ein großartiges Ergebnis!

Für alle, die sich auch gerne an diesem Projekt beteiligen möchten, besteht die Möglichkeit, ihre Spende bis 11. März im Sekretariat abzugeben.

Wir danken jetzt schon ganz herzlich für ihre Unterstützung.

… von austrinkbaren Wasserfröschen und gefährlichen Schlangen – das Leben der Aborigines in Australien

 

Ein Weltreisender war in der Thiebauthschule zu Besuch. In der Pfiffikus-AG erzählte Herr Prof. Dr. Kentner seinen Erlebnissen in Australien und nahm die aufmerksamen Zuhörer mit auf eine interessante Reise.

So erfuhren die Kinder von Pflanzen, die selbst Buschbrände überleben, weil sie einen Feuerschutz haben und von Tieren, die sich der Lebenswelt in der Hitze mit wenig Wasser perfekt angepasst haben.

Besonders interessant fanden die Kinder einen Wasserfrosch, der vor Beginn des Sommers einen Liter Wasser trinkt, sich dann in der Erde vergräbt,  um so den Sommer zu überstehen. Die Einwohner Australiens graben diesen Frosch dann aus und wringen ihn wie einen Schwamm aus, um an das Wasser zu kommen. Spannend war, dass Herr Kentner so einen präparierten Frosch dabei hatte.

Außer dem Frosch gab es aber noch eine Menge zu sehen: Bumerangs und eine Speerverlängerung für die Jagd, einen präparierten Skorpion, einen Krokodilschädel (selbst gejagt von Herrn Kentner) und ein Didgeridoo! Und dann gab es eine Überraschung: Marco konnte dieses Instrument super spielen! Wer hätte gedacht, dass es an der Thiebauthschule Kinder gibt, die Musik wie die australischen Ureinwohner machen können.

 

Von Blumen mit Landebahn und Einparkhilfe

 

Am vergangenen Donnerstag fand in der Thiebauthschule mal wieder nachmittags eine Veranstaltung der Pfiffikus-AG statt. Zehn Kinder aus der 3. bzw. 4. Klasse waren gekommen, weil sie etwas über Orchideen erfahren wollten.

Frau Monika Hirth, eine wahre Expertin für wilde Orchideen, hatte dazu eingeladen. Unter dem Motto „Gibt es auf unseren Wiesen wirklich wilde Orchideen, und kann ich meiner Mutter davon einen Strauß zum Muttertag pflücken?“ begann der Nachmittag für die Kinder zunächst damit, dass sie mit einer Rasierklinge eine Tulpenblüte und eine Orchideenblüte sezieren und miteinander vergleichen sollten. Schnell stellte man fest: Während die Tulpenblüte aus sechs gleich großen Blütenblättern besteht, haben Orchideen jeweils drei große und zwei kleinere Blütenblätter und die charakteristische Lippe, die sogenannte Landebahn für Bienen und andere Insekten. Die Lippe ist so geformt, dass das Landen sehr leicht fällt, da sie links und rechts eine Art Geländer, von Frau Hirth als „Parkhilfe“ bezeichnet hat, außerdem ist sie meist mehrfarbig.

Nach der Untersuchung der verschiedenen Blüten zeigte Frau Hirth viele Bilder von verschiedenen Orchideenarten, die in Deutschlands Wäldern wild wachsen, und erklärte deren Erkennungsmerkmale. Da gibt es z.B. den Frauenschuh, der tatsächlich wie ein Ballerina aussieht, oder die Vogel-Nestwurz, die so tief im Wald zu finden ist, dass sie auf ihre Lockfarben verzichtet und die Insekten stattdessen durch ihren starken Honigduft anzieht. Oder die Bocksriemenzunge, die tatsächlich nach Ziegenbock riecht.

Auch auf unseren Wiesen gibt es die unterschiedlichsten Orchideenarten, wie z.B. das Affenknabenkraut oder die Mücken-Händelwurz.

Bis zum Schluss hörten die Kinder dem Vortrag gespannt zu und stellten immer wieder Fragen.

Auch die letzte Frage konnte beantwortet werden: Darf ich von den wilden Orchideen einen Strauß zum Muttertag pflücken? Die Antwort lautet natürlich „nein!“. Orchideen stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gepflückt werden. Wer seiner Mutter eine Freude machen will, soll ihr lieber einen Strauß Gänseblümchen pflücken!

Vielen Dank an Frau Monika Hirth für diese interessante Veranstaltung!

Europa in allen Dimensionen

Was macht Europa aus? Welche Länder gehören dazu? Kennst du die Hauptstädte und deren Wahrzeichen?
Diese und noch viele andere Fragen beschäftigten die Viertklässler der Thiebauthschule im Fach MeNuK.
Bereits bei der Bücherschau im November letzten Jahres regte die Klassenlehrerin, Antje Dorn-Kuckert, dazu an, Informationsmaterial mitzunehmen, Daten zu sammeln und Landkarten zu vergrößern.
Die Flaggen hatten es den Kindern besonders angetan. Sie wurden im Kunstunterricht für das Europaheft kreativ vorbereitet.
Damit jedoch auch die kulinarische Seite Europas besondere Wertschätzung erfuhr, organisierten die Kinder der 4a in Eigenregie - und unter tatkräftiger Unterstützung der Eltern- ein großartiges Europabuffet. Mit Flaggen und Kärtchen verziert konnte man sich auf die Reise durch die leckeren Speisen machen. Auch die Parallelklasse wurde eingeladen, wollte man doch den europäischen Gedanken der guten Nachbarschaft erlebbar machen.
So gingen alle gestärkt in den Schulalltag und nahmen sicher die eine oder andere Anregung mit nach Hause. Von den zufriedenen Gästen gab es als Rückmeldung die Note 1 mit (europäischem?) Stern.     

 

Aktuelles

Elternabende:

16.10.; 19.30 Uhr Klasse 1a, 1b

 

08.11.; 19.30 Uhr, Elternbeiratssitzung für gewählte Elternvertreter

 

13.11.; 19.30 Uhr;

für Schulanfängereltern 2019:

Elternabend zum Thema Schulfähigkeit

 

05.12.; 19.30 Uhr;

Schulkonferenz

Thiebauthschule
Pforzheimer Str. 20
76275 Ettlingen

 

Telefon Schule

07243 101330

 

Telefon Schulkindbetreuung

07243 1018923


Unsere Sekretariatszeiten

Unser Sekretariat ist während der Unterrichtszeiten wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr


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letzte Aktualisierung:

15.10.2018

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