Thiebauthschule Ettlingen Grundschule
Thiebauthschule EttlingenGrundschule

...Weihnachtsferien bis Winterferien

Lepra und Pest

 

… gibt es zum Glück nicht an der Thiebauthschule – und auch nicht mehr in Ettlingen. In einem interessanten Vortrag hat Herr Dr Adam die Kinder der Pfiffikus-AG auf eine interessante Reise ins Mittelalter mitgenommen.

Anhand von eindrucksvollen Bildern wurde deutlich, wie schön es heute ist, eine Dusche daheim zu haben: Im Mittelalter wusch man sich nämlich sehr ungern, weil man Angst davor hatte, sich mit Krankheitserregern anzustecken. Behandelt wurde man dann auch nicht von einem gut ausgebildeten Arzt, sondern eher von einem „Quaksalber“, der viel über Salben quakte, aber eigentlich nicht viel Ahnung hatte.

Erst später wusste man dann, wie wichtig es ist, regelmäßig die Hände zu waschen und zu duschen!

 

Wussten Sie, dass es in Ettlingen ein Badehaus gab, in dem sich alle Ettlinger reinigen konnten? Oder ein „Gutleuthaus“, in dem die Leprakranken außerhalb der Stadt untergebracht waren? Auch hier konnten die Kinder feststellen, dass es heute toll ist, wenn ein Arzt schnell die richtige Medizin weiß und man daheim wieder gesund werden darf. Früher mussten die Kranken in ein Haus außerhalb der Stadt umziehen, damit sie niemanden anstecken.

 

Auch über die Krankheit „Pest“ wusste Herr Dr Adam einiges zu berichten: Wie Menschen gestorben waren, dass man nicht dagegen tun konnte, dass man hoffte, dass Weihrauch hilft, dass manche sich in ihre Häuser eingemauert haben, damit sie überleben,… Zum Glück gibt es heute die Pest nicht mehr!

 

Der Vortrag war richtig kurzweilig und hat unseren kleinen Medizinern einen interessanten Einblick in die Medizingeschichte gegeben. Wer weiß: Vielleicht saß ja ein zukünftiger Arzt oder eine Ärztin im Klassenzimmer!

Mit Puder und Perücke

Wie lebten die Menschen zur Zeit des Barock im Ettlinger Schloss? Dieser Frage gingen einige Schüler im Rahmen der Pfiffikus-AG auf den Grund, angeleitet und geführt von der Museumspädagogin Frau Brunner-Determann. Im folgenden Interview erzählen Luisa und Mia aus der Klasse 4a von dieser Veranstaltung:
Was habt ihr im Schloss gemacht?
Mia: Zuerst haben wir uns ein paar Sachen im Schloss angeguckt, wie die Räume aussahen und die Möbel.
Luisa: In einem Raum hingen ganz viele Kleidungsstücke. Dort sind wir erstmal geblieben und haben Duftsäckchen hergestellt.
Erzählt mal, wie ihr die Duftsäckchen gemacht habt.
Mia: Wir haben einen Wattebausch bekommen, den sollten wir mit einem Duftöl betreufeln. Es gab mehrere Düfte zur Auswahl.
Luisa: Dann bekamen wir ein Stück Stoff mit Blümchen drauf, das wickelten wir um die Watte und banden es oben zu – und fertig war das Duftsäckchen.
Mia: Danach durften wir die Kostüme anziehen. Es gab Herren- und Frauenkostüme.
Luisa: Und dann übten wir, wie man sich damals bewegte. Wie man sich verbeugte und wie man vornehm schreitet, und am Schluss machten wir einen Tanz.
Warum hieß die Veranstaltung „Mit Puder und Perücke“?
Mia: Frau Brunner-Determann hat uns erzählt, dass sich die Menschen früher selten wuschen. Sie benutzten weißes Puder gegen den Körpergeruch.
Luisa: Weil sie sich nicht richtig sauber wuschen, wurden sie oft krank. Außerdem gab es noch keine gute Medizin. Deshalb starben viele Leute früh. Auch viele Kinder starben schon als Babys.
Mia: Ja, Augusta Sibylla hatte sehr viele Kinder, aber die meisten sind schon als Babys gestorben.
Hat euch die Veranstaltung gefallen?
Mia: Ja, es war interessant und wir haben viel gelernt.
Luisa: Am besten hat mir gefallen, dass wir uns verkleiden durften.

Wie flickt man einen Fahrradreifen?

Mit dieser Frage durften sich neulich einige Schüler der Thiebauthschule im Rahmen der Pfiffikus-AG beschäftigen.

Die Veranstaltung fand in der Werkstatt vom Fahrradgeschäft Pallmann in Ettlingenweier statt und wurde von Herrn Pallmann persönlich durchgeführt.

Zunächst wurde genau erklärt, gezeigt und ausprobiert, wie das Hinterrad ausgebaut wird. Dann ging es in Dreiergruppen an die Arbeit: Der Mantel musste abgenommen, das Loch in einem Wasserbecken gesucht, und die Stelle markiert werden. Anschließend reinigten die Kinder die Stelle und brachten Kleber auf. Nun hieß es, den Flicken möglichst fest anzudrücken. Die  anschließende zehnminütige Wartezeit wurde den Kindern mit Gummibärchen und einem Getränk versüßt, danach wurde der Schlauch aufgepumpt, und dann wurde es spannend: Ist das Loch auch wirklich richtig zugeklebt? Hält der Flicken? Bei den meisten Gruppen klappte es gleich beim ersten Versuch, und die Freude war groß. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Fahrradtrinkflasche und Flickzeug.

Herzlichen Dank an Herrn Pallmann, der mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen diese Veranstaltung leitete. Außerdem vielen Dank an die Mütter, die den Fahrdienst nach Ettlingenweier übernommen hatten.

Wir entdecken Europa

Noch vor den Weihnachtsferien haben sich die Klassen 4a und 4b intensiv mit dem Thema Europa beschäftigt. In offenem Werkstattunterricht hatten die Schüler die Gelegenheit, sich auf vielerlei Wegen ihrem Kontinent zu nähern. Da wurde erarbeitet, wie Europa zu seinem Namen kam, welche Staaten zum Kontinent und welche zur Europäischen Union gehören, wo man mit dem Euro zahlt und welche Währungen es noch gibt. Mit Knetmasse konnten die Kinder berühmte Gebäude in Europa nachbauen, außerdem bastelten sie europäische Flaggen nach. Welche Sprachen werden in Europa gesprochen, welche Bräuche gibt es in den anderen Ländern, welche bekannten Persönlichkeiten stammen aus Europa, diese und viele weitere Fragen wurden im Unterricht beantwortet.

Zum krönenden Abschluss fand in beiden Klassen noch ein Europa-Buffet statt: Jedes Kind überlegte sich ein typisch europäisches Gericht, das es in die Schule mitbrachte. Es gab Crepes aus Frankreich, Mini-Pizzas und Tomaten-Mozarella-Spieße aus Italien, Schafskäse und Oliven aus Griechenland, Börek, gefüllte Weinblätter und Lamacun aus der Türkei, lettische Süßigkeiten, Orangen aus Spanien und vieles, vieles mehr.

Auch die Sekretärin und einige andere Lehrerinnen waren eingeladen, sich vom Buffet zu bedienen und waren mindestens genauso begeistert wie die Viertklässler und ihre beiden Klassenlehrerinnen.

Was tut uns gut?  

Mit einem Programm zur Gesundheitsbildung in der Schule überraschten uns zwei ehemalige Studentinnen aus dem Tagesfachpraktikum. In der Klasse 3 a bei Frau Dorn-Kuckert erprobten sie Einheiten zu den Themen:
Wie komme ich fit durch den Winter?,
Wie ernähre ich mich gesund? und
Wie fühle ich mich entspannt?

Während die ersten beiden Inhalte schon recht bekannt waren, stellten die Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe mit der Umwandlung der Aula in eine Wellness-Oase alles bisher Dagewesene in den Schatten.

Im Handumdrehen wurde aus einer Schmusedecke eine Sauna, aus Zucker und Öl ein Peeling und aus Tüchern eine Massagetechnik. Die Muskeln entspannten sich mit Massagekraken und selbst eine Kopfmassage wurde angeboten. Bei orientalischer Musik und exotischen Düften konnten sich die Kinder so richtig auf die ruhigen Weihnachtstage einstimmen. Und vor dem nächsten Test heißt es dann: Massage gefällig?

 

 

Aktuelles

Wir wünschen schöne Pfingstferien und freuen uns auf das Wiedersehen am 04.06.2018

 

14.06.2018, 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Kennenlernnachmittag für die Schulanfänger 2018

 

21.06.2018

Fußballweltmeisterschaft - unser WM-Tag!

 

10.07.2018, 17 Uhr

Chor und unser Musikprojekt präsentieren ihr Können

 

23.07.2018, 18 Uhr

Verabschiedung der Viertklässler

 

25.07.2018

Beginn der Sommerferien, Unterrichtsende um 11.30 Uhr

Thiebauthschule
Pforzheimer Str. 20
76275 Ettlingen

 

Telefon Schule

07243 101330

 

Telefon Schulkindbetreuung

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Unser Sekretariat ist während der Unterrichtszeiten wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr


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letzte Aktualisierung: 18.05.2018

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